Die Autorin

Die 2001 in Sebnitz geborene Laura C. Lys kreiert unter ihrem Pseudonym spannende und fantastische Welten, in denen eine Prise Chaos nicht fehlen darf. Ihre ersten Geschichten schrieb sie auf langen Busfahrten zur Schule, damals noch in einen Ringordner mit liniertem Papier.

2024 konnte sie  im Rahmen von zwei Spendenanthologien erstmals Geschichten für den guten Zweck veröffentlichen. Diese Projekte lagen ihr besonders am Herzen, da sie die Möglichkeit boten, mit Worten nicht nur Leserinnen und Leser zu begeistern, sondern auch einen positiven Beitrag zu leisten.

Derzeit lebt sie zusammen mit ihrem Mann und gemeinsamen Hund in Dresden. Neben dem chaotischen Arbeitsalltag als Hebamme schöpft sie Inspiration aus langen Spaziergängen an den Elbwiesen.

 

Laura erzählt

Aller Anfang...

Den ersten Roman, den ich gelesen habe, verbinde ich bis heute mit dem Geruch von Chlor und fettigen Freibadpommes. Meine Freundin hatte mir in den Sommerferien von der sechsten zur siebten Klasse Rubinrot in die Hand gedrückt, weil sie unbedingt mit jemandem über die Figuren reden musste. Also habe ich noch ein bisschen unsicher eingewilligt, es mit dem Lesen von Büchern doch nochmal zu versuchen. Die Pflichtlektüre aus der Schule fand ich bis dahin nämlich eher lästig, als unterhaltsam. Oh, hätte ich gewusst, was für eine Büchse der Pandora ich dort öffne. Denn von diesem Tag an wünschte ich mir zum Geburtstag und zu Weihnachten eigentlich nur noch Bücher. 

Darunter gehörte die Silber Trilogie von Kerstin Gier. Ich habe diese Bücher in mindestens vier Buchvorstellungen vorgetragen und so oft gelesen, dass ich nicht mehr mitzählen konnte. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis mein Frust überhand nimmt. Das Schlimmste an Reihen ist nämlich, dass sie irgendwann enden müssen. Das ist eine Tatsache, die ich damals nur nicht ganz wahrhaben wollte. Also habe ich mir einen grauen Ringordner, ja diese ganz großen und klobigen Dinger, genommen und ihn mit linierten Blättern befüllt. Mit schiefer Handschrift schrieb ich die Geschichte auf jeder Busfahrt zur Schule weiter und machte sie so zum ersten Mal zu meiner eigenen. 

An dieser Stelle wünschte ich, die Entstehungsgeschichte meiner allerersten Veröffentlichung wäre ebenso leidenschaftlich wie die anderer Autoren.  

In Wahrheit war sie einem puren Zufall geschuldet. 

Nach einer längeren Schreibpause suchte ich ursprünglich nur nach einer Übung, die mich wieder ins Schreiben bringt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich übrigens noch nie ein Horrorbuch gelesen. Eine Gruselkurzgeschichte zu verfassen, schien mir daher die perfekte Herausforderung zu sein.  Und weil das gute Stück nun schon einmal fertig war, kann ich es doch auch gleich abschicken. Zu verlieren gibt es ja nichts. Ihr könnt euch meine Überraschung vorstellen, als ich wenige Wochen später tatsächlich die Zusage per E-Mail erhalten habe. 

Was den Anfang meiner ganz eigenen Bücher angeht, müssen wir hier noch gespannt abwarten. Ich werde euch berichten, wie es mir ergeht, aber falls ihr besonders neugierig seid, könnt ihr mir für regelmäßige Updates auf Social Media folgen. 

Du willst mehr über Laura wissen?

Weitere Informationen und gängige Fragen findest du im FAQ. 

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